Sehr schade, dass bis jetzt dieser beitrag nicht beantwortet wurde.
hötterjong hat geschrieben:wundert euch nicht, wenn noch viele Reformatoren die Reformation reformieren wollen
Meiner meinung nach ist dieser ausspruch doch eine ausgezeichnete grundlage zur diskussion darüber: Ist ständige reformation, stetes überdenken des neuen nicht notwendig- gerade für eine kirchliche gemeinschaft?!
Wir müssen uns zu allen zeiten immer wieder darauf besinnen, wer unser herr und meister ist. Jesus muss immer wieder in den mittelpunkt gerückt werden. Menschliches handeln ist in jedem fall der korrektur bedürftig. Das sollten wir niemals vergessen.
Die spaltungen, aus denen letztlich unsere gemeinschaft hervorgegangen ist, waren notwendig. Sie waren stets von dem ringen um wahrheit und der suche nach dem willen gottes geprägt und so motiviert.
Der bischof schmohl hatte recht, wenn er sagte "wundert euch nicht". Wir sollten es als natürlich, gut, nützlich und selbstverständlich erachten, immer wieder durch reformen des alten aufgeschreckt zu werden. Aus dem alten, so oft falschen, trott heraus zu kommen.
Begreifen wir doch unsere chance in den veränderungen und stehen nicht verwundert, staunend und passiv da. Sondern lasst uns den neuen wegen vertrauen- dann, wenn gott sie uns weist.