Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

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happy hippo
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Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von happy hippo » Montag 4. Juli 2011, 19:20

Lieber "Junger Christ",

laß Dich ganz ganz herzlich drücken und gratulieren!

Wie schön, dass Du JESUS nun gefunden hast oder man kann auch sagen, dass ER Dich gefunden hat!
Ich freue mich von ganzem Herzen mit Dir!

Möge Deine Taufe, die Du ja schon mehr oder weniger erlebt hast, sich nun erfüllen! (Römer 6)

Gestern durfte ich mit meiner Familie eine Taufe miterleben in einer Freien ev. Gemeinde.
Es waren 3 Jugendliche von ca. 16 - 18 J. Sie bekannten JESUS mit den Worten: "JESUS ist der HERR meines Lebens!"
Dann wurden sie nacheinander vom Pastor in einem großen Planschbecken getauft, unter fröhlicher Musik, Klatschen und Singen der anwesenden Geschwister. Später durften die Geschwister nach vorn gehen und die Drei segnen und ihnen ihre guten Wünsche darbringen, mit ihnen nochmal beten etc.

Du bist zwar jetzt nicht nochmal im Wasser untergetaucht worden, aber Du spürst ja selbst, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist und Du die Sache mit JESUS festgemacht hast. ER ist jetzt auch Dein HERR. Ich freue mich so :!:

Ich möchte Dir auch ein Wort mitgeben. Es steht im Römerbrief:
Röm. 8, 38.39
38 Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
39 weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.


Ich wünsche Dir, ganz fest zu wurzeln, in JESUS CHRISTUS :!:

happy hippo

Volker
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Re: Ich habe eine neue Heimat gefunden

Beitrag von Volker » Dienstag 5. Juli 2011, 20:46

junger Christ hat geschrieben:Hallo an Alle!

Nachdem ich hier seit dem 12.05.2011 darüber geschrieben habe das ich auf der Suche nach einer neuen Gemeinschaft bin, habe ich vor einer Woche meinen Beitritt zur Apostolischen Gemeinschaft Düsseldorf e.V. im Anschluß an dem Gottesdienst in Düsseldorf Mitte erklärt.

Noch während des Gottesdienstes am 26.06.2011 bekam ich immer mehr das Gefühl noch an diesem Tage meinen Beitritt zu erklären. Im Anschluß des Gottesdienstes fragte ich dann Volker wie ich den Beitritt erklären könnte und er verwies mich dann auf den ebenfalls anwesenden "Kirchenbuchverwalter". Während des anschließenden Kaffees erklärte ich dann mündlich und per Unterschrift unter der Mitgliedskarte meinen Beitritt.
Die Erleichterung die ich anschließend verspürte war unbeschreiblich, es war als wenn jemand endlich eine Wohnung gefunden hat in der man Leben kann.

An dieser Stelle möchte ich allen danken die mich auf diesem Weg begleitet haben. Besonders die vielen netten Menschen aus der Gemeinde Düsseldorf-Mitte, besonders an Volker, die mich mit offenene Armen empfangen haben und mir auch von Anfang an das Gefühl vermittelten in einer wahren Gemeinschaft zu sein.

Ich danke aber allen voran Gott, das er mich auf diesem Wege begleitet hat und nicht zugelassen hat das ich von diesem Wege abirre. Die Prüfung meines Glaubens seit dem Mai 2011 hat mich auch wieder neu zum christlichen Glauben geführt und hat mir gezeigt was mir seelisch am meisten fehlte: Der Glaube an Jesus Christus, Gottes Sohn.
Hallo,

schön, deinen Beitrag zu lesen. HH hat ja bereits auch darauf geantwortet. "Danke für die Blumen" für mich und die Geschwister, aber Ehre gebührt allein dem Herrn. Möge er Deinen zukünftigen Weg mit uns begleiten und Du Dich weiterhin bei uns wohlfühlen.

Liebe Grüße,
Volker

christoph

Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von christoph » Mittwoch 13. Juli 2011, 16:06

Hallo Markus,

Glückwünsche zu Deinem Entschluß!! Und die besten Wünsche für viel Gotterleben und -erfahren im Persönlichen wie auch mit und in der neuen Heimat-Gemeinde!!!

Christoph

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Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von happy hippo » Mittwoch 19. Oktober 2011, 21:44

Ihr Lieben,

zu obigem Thema möchte ich mal einen Link einstellen.
Eigentlich hatte der Schreiber folgende Überschrift gewählt:

Wann soll ich meine Gemeinde verlassen?
Er bemerkte dazu:
"Es gibt richtige, biblische Gründe eine Gemeinde zu verlassen und es gibt falsche Gründe. Misstrauisch sollte man immer dann (auch gegenüber der eigenen Person) sein, wenn sich die Begründung um eigene Befindlichkeiten dreht. Man den Pastor nicht mag, das Programm, die Musik oder vergleichbares nicht passt.

Wo ist jedoch die Grenze, nach welchen Kriterien kann man sich richten? Sebastian Heck, Pastor der SERK hat in einem Artikel verschiedene Aspekte benannt, die helfen sich dieser schwierigen Frage anzunähern.

...

…dann ist es an der Zeit, dass wir uns ehrlich und aufrichtig vor Gott die Gewissensfrage stellen. Wir müssen Gott mehr gehorchen als Menschen (Apg 5,29)! Wenn das Gesagte unsere Kirche beschreibt, dann ist es an der Zeit zu gehen. Auch wenn damit Beziehungen zerbrechen und Enttäuschungen vorprogrammiert sind! Auch wenn dann die – in Deutschland sehr schwierige – Suche nach Alternativen erst losgeht!"
http://www.apologet.de/?p=5780#more-5780

Wenn wir unter diesen 10 Merkmalen unsere Gemeinschaft betrachten würden, müsste Niemand aus der VAG austreten.

Wobei... der letzte Punkt hat es "in sich".

Damit wird sich wohl jede Gemeinde/Kirche/Gemeinschaft schwertun...

Habe außer von den ZJ noch nie von derartigen Praktiken gehört, wohl dass Jemand mal aus "besonderen Gründen" nicht zum Abendmahl durfte...

Liebe Grüße an Alle
happy hippo

Volker
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Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von Volker » Mittwoch 19. Oktober 2011, 22:13

Hallo HH,

danke für die Einstellung. Finde ich interessant.... Recht hast du mit Punkt 10, aber auch Punkt 3 finde ich bedenkenswert und dazu habe ich z.B. eine andere Meinung..... ;-)

Gruß,
Volker

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Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von happy hippo » Mittwoch 19. Oktober 2011, 23:14

Hallo Volker,

tjaaaaa... das scheint dann wohl tatsächlich eine "D" Eigenheit zu sein. Bei uns in Essen wird dies genauso gepredigt
und soweit ich bisher feststellen konnte, auch geglaubt. - Sonst wär´ich längst weg, muß ich gestehen.

Allerdings hängen wir auch nicht grade am "althergebrachten Glauben". Denn da mußte, wie Du ja noch besser weißt, vieles korrigiert werden in Sachen "Glaubenslehre", Amts- und Sakramentsverständnis usw.
Wir sind nun dazu übergegangen die Bibel verstärkt aus der hebräischen Sicht zu betrachten, auch das NT. Wir versuchen es jedenfalls, in diese Thematik einzudringen. Es wird vieles klarer oder überhaupt erst klar. Und... man entdeckt immer wieder etwas neues Faszinierendes.

Bei Allem ist dennoch das Wichtigste die Beziehung zu GOTT und zu den Menschen. Dann klappts auch mit der Gemeinde 8)

1. Johannes 4
7 Ihr Lieben, lasst uns einander lieb haben; denn die Liebe ist von Gott, und wer liebt, der ist von Gott geboren und kennt Gott.
8 Wer nicht liebt, der kennt Gott nicht; denn Gott ist die Liebe.
9 Darin ist erschienen die Liebe Gottes unter uns, dass Gott seinen eingebornen Sohn gesandt hat in die Welt, damit wir durch ihn leben sollen.
10 Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.
11 Ihr Lieben, hat uns Gott so geliebt, so sollen wir uns auch untereinander lieben.
12 Niemand hat Gott jemals gesehen. Wenn wir uns untereinander lieben, so bleibt Gott in uns, und seine Liebe ist in uns vollkommen.
13 Daran erkennen wir, dass wir in ihm bleiben und er in uns, dass er uns von seinem Geist gegeben hat.
14 Und wir haben gesehen und bezeugen, dass der Vater den Sohn gesandt hat als Heiland der Welt.
15 Wer nun bekennt, dass Jesus Gottes Sohn ist, in dem bleibt Gott und er in Gott.
16 Und wir haben erkannt und geglaubt die Liebe, die Gott zu uns hat. Gott ist die Liebe; und wer in der Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm.
17 Darin ist die Liebe bei uns vollkommen, dass wir Zuversicht haben am Tag des Gerichts; denn wie er ist, so sind auch wir in dieser Welt.
18 Furcht ist nicht in der Liebe, sondern die vollkommene Liebe treibt die Furcht aus; denn die Furcht rechnet mit Strafe. Wer sich aber fürchtet, der ist nicht vollkommen in der Liebe.
19 Lasst uns lieben, denn er hat uns zuerst geliebt.
20 Wenn jemand spricht: Ich liebe Gott, und hasst seinen Bruder, der ist ein Lügner. Denn wer seinen Bruder nicht liebt, den er sieht, der kann nicht Gott lieben, den er nicht sieht.
21 Und dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.




A guats Nächtle
hh

christoph

Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von christoph » Donnerstag 20. Oktober 2011, 12:11

Nr. 10 hat's echt in sich ... und das ist sicherlich ein, wenn nicht sogar DER Faktor, der bei uns zu kurz kommt ...

Zu Nr. 3 noch kurz eine Anmerkung, auch wenn ich diese Diskussion eigentlich leid bin: wer verlangt eigentlich, dass die Bibel absolut unfehlbar, sprachlich perfekt (usw.) sein muss, um ernst genommen zu werden? Das ist aus meiner Sicht viel zu kurz gesprungen. Ja, natürlich hat die Bibel, bedingt durch mangelnde Urtexte, mündliche Überlieferungen, Übersetzungen, Veränaderungen im Sprachverständnis ... ihre Angriffsflächen und Schwachpunkte. ABER, verflixt noch mal, warum sollte mich das davon abhalten, sie ernst zu nehmen??? Wenn ich in der Bibel Gottes Wort, Seinen Willen, Seine Liebe und Seine Gnade erkenne und sie mich, TROTZ aller Schwächen, auf Gott und den Weg zu IHM in Jesus Christus hinweist, dann ist mir doch völlig wurscht, ob dieses Hinweisschild (lasst mich mal dieses Bild gebrauchen) verdreckt oder verrostet ist - Hauptsache, es weist den richtigen Weg, wo ich sonst in die Irre gehen würde. Alles andere ist doch völlig nebensächlich!

Im Bibellesezettel des Diakonissenmutterhauses Aidlingen war in den letzten Tagen vom Hebräerbrief die Rede, speziell Hebräer 11, wo die einzige "Glaubensdefinition" in der Bibel wiedergegeben ist: "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht" (11,1). Ich möchte die Aufzählung der Glaubensvorbilder mal in eine etwas andere Richtung erweitern: "Durch DIESEN Glauben erkennen wir, dass uns in der Bibel Gott begegnet. Durch DIESEN Glauben sehen wir in der Bibel Gottes Wort, das uns auf Ihn hinweist und zu Ihm führen will. Durch DIESEN Glauben können wir in der Bibel Gottes Willen erkennen".

Ein anderes Beispiel, von wegen "wörtlich nehmen": wir haben in der Gottesdienstordnung festgelegte Texte zur Liturgie, z.B. zur Aussonderung des Abendmahls. Ich bin heilfroh (sic!), dass die Wirksamkeit des Aussegnens nicht an die fehlerfreie Wiedergabe des Textes gebunden ist. Anders ausgedrückt: wenn ich mich als Amtsträger mal verspreche, ist dadurch das Abendmahl nicht weniger als Sakrament gültig, als wenn ich den Text korrekt wiedergebe. - Genauso halte ich es mit der Bibel: selbst wo im Laufe der Zeit und Überlieferung Ungereimtheiten und Ungenauigkeiten aufgetreten sind, bleibt sie als Hinweisschild auf Gott hin unverändert gültig. Sie ist mir Korrektiv und eine Art Leitplanke für meinen Glaubensweg. Sie ist dort objektiv, wo ich aufgrund meiner subjektiven Erfahrungen meine, etwas anderes glauben zu müssen ... und wie schnell lässt sich unsere Wahrnehmung beeinflussen und maniplieren (z.B. optische Täuschung)!

Es kommt nicht darauf an, den Buchstaben des Wortes wortwörtlich umzusetzen (Gesetz). Es kommt darauf an, durch die Bibel zu lernen, wie und wer Gott ist und sich Seiner Liebe anzuvertrauen (Gnade).

LG

Christoph

Volker
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Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von Volker » Donnerstag 20. Oktober 2011, 18:24

Hallo Christoph,

volle Zustimmung von mir zu Deinen Ausführungen.

Volker

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Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von happy hippo » Donnerstag 20. Oktober 2011, 21:53

Lieber Christoph,

von mir auch ein dickes AMEN.

hh 8)

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Re: Auf der Suche nach einer neuen kirchlichen Heimat

Beitrag von Volker » Samstag 15. September 2012, 22:22

... und morgen (16.9.12) folgt die Versiegelung.

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