Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Hier soll die apostolische Ökumene diskutiert und gefördert werden.

Beitragvon Pedileja am 10.07.2007, 12:24

Hallo Christian,

"Johannes Bosco wurde am 16. August 1815 in der Nähe von Turin geboren.
Sein berühmtes Zitat: "Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" spiegelt die für ihn und seine erzieherische Tätigkeit kennzeichnende Grundhaltung der Freude und der Lebensbejahung wider.
Don Bosco bildete Mitarbeiter aus und gründete eine religiöse Gemeinschaft, die er Salesianer nannte. Heute setzen sich weltweit über 16.000 Salesianer Don Boscos für die Anliegen der Jugend ein. Am 31. Januar 1888 starb Don Bosco. Er wurde am 1. April 1934 heilig gesprochen und wird weltweit als Schutzpatron der Jugend verehrt."

Ich hoffe, dass reicht für eine kurze Info - meine Kinder haben ein Don Bosco-Gymnasium besucht - dort gibt es den weltlichen Direktor und einen Leiter des Salesianer-Ordens. Die Padres wohnen in einem Trakt des Schulgebäudes und wenige unterrichten auch noch.

Die Messe ist jährlich wechselnd -jedes Jahr in einer anderen Kirche - im Großbereich Essen-Borbeck.

Liebe Grüße aus Essen
Petra
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Beitragvon Volker am 10.07.2007, 17:20

Hallo,

mein letzter und mein nächster Besuch in einer anderen Kirche war und wird sein in der katholischen Kirche. Dort habe ich vor ca. 4 Wochen einen echt guten Firmgottesdienst erlebt! Am kommenden Sonntag werde ich wieder einen Firmgottesdienst, aber in einer anderen Stadt erleben.

Zu dem NAK-Jugendtag hätte ich auch nach Oberhausen gehen können, leider kam das sehr kurzfristig und ich hatte einen Besuch und ein Treffen in unserer Gemeinde Gelsenkirchen geplant. Der Jugendtag hätte mich mal interessiert.

Volker
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Beitragvon DenkerChris am 11.07.2007, 11:11

Hallo Petra,
danke für deine Antwort, so habe ich wenigstens eine ungefähre Vorstellung :)
Wenn ich dran denke melde ich mich vor Weihnachten wieder, ich glaub dann komm ich mal vorbei :)

Liebe Grüße und Gottes Segen euch allen
Christian
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon happy hippo am 22.02.2010, 01:26

Schaun wir doch mal wie es bei den Apostolischen ist? :mrgreen:

http://www.apostolische-kirche.de/

Gar nicht schlecht, oder? 8)

hh
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon happy hippo am 22.02.2010, 01:41

Hallo,

wir haben jetzt am Wochenende dieses Seminar bei Manfred Lanz besucht:

21.02. '10 Leben in der Liebe des Vaters (GoDi / Manfred Lanz) [12MB]
20.02. '10 Leben in der Liebe des Vaters (Seminar / Manfred Lanz) Teil 1 [13MB] Teil 2 [12MB]
19.02. '10 Leben in der Liebe des Vaters (Seminar / Manfred Lanz) keine Aufzeichnung!


Den Sonntag haben wir ausgelassen, weil wir in unserem Gottesdienst waren.

Hier ein Link dahin:http://www.freie-christengemeinde-dorsten.de/

dann auf "Predigten" gehen und entsprechendes Datum anklicken s.o.

Es hat wirklich so gut getan. Am liebsten hätte ich unsere ganze Gemeinde und den Bezirk dabei gehabt.

Unsere Bibelstunden-Gemeinde (JKD) war zahlreich dabei...

War echt toll! Hat sich gelohnt!

hh
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon happy hippo am 26.02.2010, 03:24

http://www.youtube.com/watch?v=4OrLKEELzgY&NR=1

Auch das ist Kirche!

Ganz natürlich... vielleicht wie damals...
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon klaus06 am 06.03.2010, 10:25

Es ist schon ein wenig kleinbürgerlich das Ganze, und Siggis Taufvideo Teil 1 hat echt komische Momente. Gefallen hat mir die Frau im Sessel, die brezenbreit im Sessel hängt und trunken vor Glück ihren Arm schwingt, eine Geste die sie mit Sicherheit genauso bei einer Karnevalsfeier macht. Gelacht habe ich bei der Horntuterin, die sich mal so recht wagnerisch gibt. Der Täufer im 5. Teil tauft auf den Namen des Vaters und nicht im Namen des Vaters. Na ja vor der Kamera kann man ja auch schonmal im Lampenfieber den Text vergessen. Und ob das Alles etwas mit Gott zu tun hat, ist noch die große Frage. Und doch, bei aller Häme die ich weiter verbreiten könnte, hat diese Minigemeinde etwas Rührendes und erinnert mich nicht an die ganz ersten Christen sondern eher an letzte Überlebende. Ich weiss nicht, ich weiss nicht.
Gruß
Klaus
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon happy hippo am 06.03.2010, 15:00

Es ist schon ein wenig kleinbürgerlich das Ganze, und Siggis Taufvideo Teil 1 hat echt komische Momente. Gefallen hat mir die Frau im Sessel, die brezenbreit im Sessel hängt und trunken vor Glück ihren Arm schwingt, eine Geste die sie mit Sicherheit genauso bei einer Karnevalsfeier macht.


Hallo Klaus,
ja, für richtige traditionelle Kirchgänger hat dieser Gottesdienst sicherlich etwas Komisches.
Wir sind so etwas nicht gewöhnt und versuchen krampfhaft das Alte festzuhalten. Wir predigen oder lassen predigen vor ungefähr der Anzahl von Gläubigen die auch in diesem Wohnzimmer anwesend waren. Einer steht oben am Altar oder in anderen Kirchen auf der Kanzel oder am Pult und spricht von oben zu "denen da unten". Und das jeden Sonntag. Vielleicht sogar noch in der Woche. - Na wenn das nicht komisch ist?

Die ersten Christen trafen sich in ihren Privathäusern hin und her und feierten auch das "Abendmahl" miteinander im Gedenken an CHRISTUS.
Du wirst jetzt sagen, sie trafen sich auch im Tempel. Das stimmt auch.
Sie mussten auch erst nach und nach lernen, daß der Tempel ausgedient hatte. Er hatte keine heilige Funktion mehr.
Unsere Kirchengebäude haben das auch nicht.
Wir selbst sind die Kirche. Wir sind Steine im lebendigen Tempel Gottes. Wir selbst sollen alle auch PRIESTER sein, nicht nur
DIE DA OBEN.
Unsere Kirchengebäude sind dazu geeignet, eine Kluft zu schaffen zwischen "Priestern" und "dem Volk".
Die Gemeinde setzt sich hin und läßt sich bedienen. Sie kennt es nicht anders.
Aber ist das richtig?
Lehrt die Bibel das?
Wie sollen die Gläubigen lernen, daß sie nicht weniger "Priester" sind, als der, der "am Altar" predigt?
Auch in unserer Kirche wird das "Priestertum aller Gläubigen" gelehrt.

Wie könnte man das wirklich leben als Gemeinde?

Dur sprichst so negativ über die Frau im Sessel, die ihre Arme schwingt und hast Dir auch gleich vorgestellt,
wie sie das bei einer Karnevalsveranstaltung wohl auch macht.

Könnte es nicht sein, daß Du ihr bitter Unrecht tust?
Oder kennst Du sie?
Vielleicht hat sie dies auch tatsächlich so getan, bevor sie JESUS kennenlernte, aber jetzt gibt es nur noch EINEN EINZIGEN GRUND, die Arme zu schwingen und zu feiern und zu tanzen, nämlich unseren RETTER UND HERRN JESUS CHRISTUS, der GOTT ist.
Ich kenne diese Frau auch nicht, aber ich kenne andere, viele Geschwister, denen es genauso gegangen ist, Geschwister, die sogar aus dem schlimmsten Sumpf dieser Erde kamen und inzwischen zu JESUS fanden. Sie haben soviel Grund zu danken und die Arme zu heben und zu singen zum Lob und Preis des HERRN und sie tun das auch. Aber... an "Karnevalsveranstaltungen" haben sie gar keine Freude mehr.

Wir als Traditionschristen verschränken die Arme und freuen uns im Stillen. :oops: - Grmpf! Verschluck! Zum Lachen oder Weinen in den Keller! :mrgreen:

Oder könnte es sein, daß es uns gar nicht mehr bewegt, was CHRISTUS für uns tat?
Sind WIR noch "trunken vor Glück", weil wir Gotteskinder sind?
Bewegt es uns eigentlich noch, daß wir JESU BRAUT sein dürfen?

Auch wir haben 1001 Grund die Arme zu schwingen!
Und wenn es noch so komisch aussieht!
Der HERR ist es, der das Herz ansieht.


Gelacht habe ich bei der Horntuterin, die sich mal so recht wagnerisch gibt.


:?:

Ich persönlich finde, so ein Horn das hat schon was. Es verbindet sich ja Einiges damit. (Bilder aus dem AT)
Ich habe mal eins gehört, direkt neben mir. Wow!
Man braucht keines, aber ich find´s halt auch schön. Du musst meine Meinung nicht teilen.

Der Täufer im 5. Teil tauft auf den Namen des Vaters und nicht im Namen des Vaters. Na ja vor der Kamera kann man ja auch schonmal im Lampenfieber den Text vergessen.


Wir wissen ja und ich denke, daß Du das auch weißt, das NT wurde in griechischer Sprache geschrieben.
Im Griechischen ist es ein einziges Wort, welches sowohl "auf" als auch "im" heißen kann.
Wo würdest Du denn da eigentlich den Unterschied sehen?


Und ob das Alles etwas mit Gott zu tun hat, ist noch die große Frage. Und doch, bei aller Häme die ich weiter verbreiten könnte, hat diese Minigemeinde etwas Rührendes und erinnert mich nicht an die ganz ersten Christen sondern eher an letzte Überlebende. Ich weiss nicht, ich weiss nicht.
Gruß
Klaus


Ob Du in eine Minigemeinde gehst, oder in eine große Gemeinde von hunderten oder gar tausenden Mitgliedern, ist
vom Wert her doch nicht anders.

Früher( weiß nicht, wie es heute ist), in der Synagoge mussten es mindestens 10 Männer sein, dann konnte man "Gottesdienst halten". JESUS sagte: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind...".
Das ist das Vorrecht und die Freiheit der Christen.

Jede Gemeinde hat ihre eigene Qualität.

Wo GOTT angebetet wird, ist ER da :!:

Wo der HEILIGE GEIST Menschen ihre Sünden zeigt, sie in die Buße führt
und sie an CHRISTUS den ERLÖSER glauben läßt, an SEIN BLUT, welches rettet,
da ist GOTT in die Herzen eingezogen. Da fand Wiedergeburt statt.
Da hat ER versiegelt :!:
Da kann Taufe stattfinden und "Abendmahl".
Da muß GOTT zum HERRN werden!
Da kann Gemeinde sein, ob es viele Mitglieder sind oder wenige.

Grüßlis aus dem kalten verschneiten D.
happy hippo

Wir sind letzte Überlebende einer Gemeinschaft...
Aber GOTT ist es, der NEUES schafft!
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon klaus06 am 10.03.2010, 00:21

Hallo Happy Hippo,

die ersten Christen trafen sich an geheimen Orten. Und es stimmt, von oben herab zu predigen ist auf die Jahre etwas ermüdend, und vielleicht würde eine andere Innenraumgestaltung da Manches ändern. Aber ein Gottesdienst sollte ein Dienst an Gott sein, an dem inneren Gott, also letztlich an uns selbst, oder besser unserem Selbst. Kirche sollte eigentlich eine Schule sein, in der wir lernen, zu Gott zu kommen. Das ist wie mir scheint so ziemlich vergessen worden. Diese heilige Handlung wird, sofern sie tatsächlich vollzogen wird, unabhängig vom Ort und dessen Aussehen funktionieren. Das ist mal klar. Sie würde demnach selbstverständlich auch in einem xbeliebigen Wohnzimmer funktionieren. Und wenn Jesus sagt, sollten sich zwei oder drei in seinem Namen versammeln, da würde er mitten unter ihnen sein, dann ist das zunächst auch so anzunehmen. Das Alles ist aber keine Garantie für zu Gott Kommen. Gott ist immer da, auch wenn wir allein sind und hören wir ihn deshalb? Nein, und wenn nun viele Schläfer beisammen sitzen, und ins Horn tuten, hören sie ihn deshalb? Es geht mir gar nicht darum, diese einzelne Christenzelle zu difamieren, sie machten mir halt keinen wachen Eindruck, und deshalb würde ich sie auch nicht als nachahmenswertes Beispiel für 'Junge Gemeinde' ansehen. Der Weg zu Gott ist beschwerlich, weil er uns fordert, uns zu transformieren. Daran sollte Kirche wirken und die vollkommen überflüssigen Wortpredigten durch praktische Selbstaufmerksamskeitsübungen ersetzen. Was glaubst du, wie lebendig auf einmal Gottesdienst werden kann. Jeder Psychologe weiss mittlerweile, wie es geht, aus einem stumpfen Menschen, der leidet, einen wacheren und fröhlicheren zu machen.
Anstatt sich in den vergangenen Jahren um so manches demokratisches Reförmchen zu kümmern, nur um das Prädikat 'Sekte' loszuwerden, hätte man sich um die Seelen bemühen sollen. Aber Kirche muss auch solche Zeiten durchmachen, und es mag sein, dass die Zukunft eine wache, Gott nahe Gemeinde bringt. Vielleicht finden wirsie dann ja in dem gleichen Wohnzimmer, mit Tute und Schunkeln, aber wach. Das würde mich glücklich machen.
Ehrlich liebe Grüße
klaus
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon happy hippo am 10.03.2010, 18:23

Lieber Klaus,
nur einfach mal zum Verständnis. Ich hatte diesen Link nicht ins Forum gestellt,
um diese Hausgemeinde als Paradebeispiel hinzustellen, weil sie das Nonplusultra darstellt oder damit wir eine ebensolche
Gemeinde werden sollen. Ob diese Gemeinde nun wach ist oder nicht, bleibt auch mal dahingestellt.
Wir kennen die Personen ja gar nicht.
Ich habe in dieser Richtung schon oft Überraschungen erlebt.

Ich wollte hier aber sagen, daß auch eine Minigemeinde, von denen wir auch sehr viele haben, ihre Berechtigung hat, ihren Wert hat vor GOTT
und auch für die Mitglieder.
Wir dürfen sie nicht geringschätzen, sondern sollten uns dieses großen Wertes bewusst sein!

Eine solche Gemeinde bietet auch eine Chance, wie ich finde, nämlich zu entdecken, daß man beispielsweise ABENDMAHL feiern
kann, auch wenn weit und breit kein Amtsträger da ist. Er ist nämlich sozusagen überflüssig. Erst wenn Gemeinden größer sind, machen
"Amtsträger" Sinn.

Die Chance besteht auch darin, zu spüren, selbst die Kirche zu sein. Jeder der mit dem HEILIGEN GEIST ausgerüstet ist, ist sowieso "Priester".
Er hat also auch den Wunsch und die Aufgabe, Menschen von JESUS zu erzählen und in die Buße zu führen und die Vergebung durch JESU Opfer
zuzusprechen.

Man kann füreinander beten und sich gegenseitig segnen und einen neu zum Glauben gekommenen auch in der Wanne taufen.
Glaube wird einfacher und direkter gelebt.
Die "Füße unterm Tisch, ich laß mich bedienen - Mentalität" hat dann ein Ende. :mrgreen:

Man kann nicht immer hinsitzen und den "Brüdern" diese Aufgaben überlassen. Man ist in einer kleinen Gemeinde selbst gefordert.

Was aber sind "praktische Selbstaufmerksamkeitsübungen"? :?: :?: Das würde mich ja jetzt interessieren...

Macht Ihr so etwas bei Euch?

(Ich hatte tatsächlich auch schon mal vorgeschlagen, jetzt im "Jahr der Stille" mal Gottesdienste ohne Predigt zu machen.-
Stelle ich mir gut vor.)

Erzähl mal, wenn Du magst!

happy hippo
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon klaus06 am 12.03.2010, 10:33

Hallo Happy Hippo,

das Wesen der heutigen Zeit scheint eine gewisse Unbescheidenheit des Einzelnen zu offenbaren. Das drückt sich, wie ich finde, in deinem Satz aus, dass jeder, der mit dem Heiligen Geist "ausgerüstet" ist, sowieso Priester ist. Die Unbescheidenheit steckt nicht in der Aussage an sich, sondern in der unterschwelligen Annahme, dass jeder, der sich in gewisser Weise - oder in bestimmter Weise - christlich gläubig verhält, eben ein "Ausgerüsteter" ist. Richtig scheint mir, dass wirklich jeder, der in der Lage ist, unbeschränkten Zugang zum Heiligen Geist also zu Gott herzustellen, ein Priester ist.
Ein weiterer Wesenszug von heute ist eine allgemeine Unwissenheit und Oberflächlichkeit in Glaubensfragen, die durch demokratische Entwickliungen Hierarchie aufzulösen, eher ignoriert und akzeptiert , als kritisch beäugt werden. Selbstverständlich kann man hierarschiche Strukturen auflösen, man sollte dann aber Alternativen haben, die wirkungsvoller sind. Und die hat man nicht! Das Gefühl, das man bei einer Befreiung aus alten und festen Strukturen bekommt, ist zunächst einmal nur Freude. Mit Gott hat das Nichts zu tun.
Wer Gott in sich trägt und mit ihm vereint ist, ist ein Heiliger. Wer das nicht ist, ist ein normaler Mensch, wie du und ich. Wie man Glauben lebt, ist letztlich egal, man kann in die katholische Kirche gehen, zur NAK, zu den Mormonen, man kann sich in Wohnzimmern treffen, in Bahnhöfen und von mir aus auch im Nikolauskostüm herumlaufen. Am Ende zählt nur das Resultat. Ist der Mensch aufgewacht, ist er zu Gott gekommen, ist er erleuchtet und von Liebe erfasst? Solange das nicht geschieht, ist alles Nichts. So sehe ich das.
Was die ' praktische Selbstaufmerksamkeitsübungen ' angeht, so sind es Übungen, die helfen, dass der Mensch erwacht, sich seiner vollkommen bewusst wird, aus seinem permanenten Schlaf erwacht. Man kann damit beginnen, sich auf einen Stuhl zu setzen, die Augen zu schließen und versuchen seine Gliedmaßen zu spüren. Erst ein Bein, dann das Andere. dann Hände, Kopf usw. das Ziel ist, in der rgelmäßigen Übung sich komplett zur gleichen Zeit Alles zu spüren. Wirklich Alles. Das kann man auch mit den emotinalen und rationalen Fähigkeiten üben. Dann zum Schluss aller Übungen sich komplett und immer whärend an sich zu erinnern. Gottesdienste ohne Predigt könnten ein guter Anfang sein.
LG
Klaus
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon happy hippo am 12.03.2010, 13:59

Lieber Klaus,

Na, ich weisset nich... :mrgreen:

Da sitzen die Geschwister alle im Gottesdienst und denken von Kopf bis Fuß in ihren Körper hineinein,
spüren ihre Zipperlein oder sonst was anderes. Und denn?
Auf diesem Wege kommen sie nun zu GOTT??? :lol:

Ich kenne diese Geschichten von esoterischen Workshops her und ich weiß (aus eigener Erfahrung) Eins:
So etwas führt von GOTT weit weit weg :!:

(Ich räume ein, daß ich Dich vielleicht falsch verstanden haben könnte...)

Aber wenn man eine Stunde oder mehr ganz auf GOTT konzentriert ist, IHN lobt und preist
in Gesang und oder im Gebet ohne Gesang, dann geht man VOLL HEILIGEN GEISTES und gesünder und erfrischt
auch an Leib und Seele wieder nach Hause, auch immer wieder selbst erlebt. 8)

Epheser 5: ...sondern werdet voller Geist, 19 indem ihr zueinander in Psalmen und Lobliedern und geistlichen Liedern redet und dem Herrn mit eurem Herzen singt und spielt! 20 Sagt allezeit für alles dem Gott und Vater Dank im Namen unseres Herrn Jesus Christus!


Ich sage auch nicht, daß es ganz ohne Lehre/Predigt gehen soll.
Wir haben ja immer sehr viel und lange Predigten in den Gottesdiensten.
Ich würde darauf sicher nicht verzichten wollen :!:

Aber... man könnte sie gelegentlich oder gar eine Zeit lang ausfallen lassen und dafür Lob-und-Dank-Gottesdienste halten!
In der Woche gibt es ja auch noch Bibelstunden/Hauskreise etc.

Kolosser 3: 16 Lasst das Wort Christi reichlich unter euch wohnen: Lehrt und ermahnt einander in aller Weisheit; mit Psalmen, Lobgesängen und geistlichen Liedern singt Gott dankbar in euren Herzen. 17 Und alles, was ihr tut mit Worten oder mit Werken, das tut alles im Namen des Herrn Jesus und dankt Gott, dem Vater, durch ihn.


Nochmal zum "Priester".

In einem der letzten Gottesdienste diente uns ein Bischof. Durch den ganzen Gottesdienst zog sich das Thema hindurch,
daß wir als Christen alle "Priester" sind. Und er beschrieb uns die Aufgaben die ein "Priester" eben hat, die Eigenschaften,
die ihn auszeichnen.

Nicht nur wir in der VAG glauben so, sondern auch alle anderen Allianzgemeinden, mit denen wir in regelmäßiger Verbindung stehen.

Du schreibst:Die Unbescheidenheit steckt nicht in der Aussage an sich, sondern in der unterschwelligen Annahme, dass jeder, der sich in gewisser Weise - oder in bestimmter Weise - christlich gläubig verhält, eben ein "Ausgerüsteter" ist.


AMEN :!:

Es kommt nicht auf das "Tun" des Menschen an.
Unser eigenes Tun sollten wir (und da hast du wieder Recht) sehr sehr bescheiden bewerten,
aber sehr bescheiden :!:

Auf unser "Tun" kommt es nun wirklich nicht an, sondern auf das "gläubige Annehmen" und "Darausleben" dessen, was vor 2000 Jahren schon von IHM "GETAN" wurde. Nur da heraus kannst Du den Heiligen Geist empfangen. Oder hast Du Ihn anders empfangen?

Ich meine nicht, die Handauflegung (eines Apostels). Auch die hat sicher ihren Platz und ihren Wert!
Sie basiert ja auch genau darauf, auf DEM was CHRISTUS "getan" hat. Der Grund, warum Du und Ich
den Heiligen Geist in uns haben dürfen , ist nur JESU OPFER!
Deshalb gibt es keinen Grund "unbescheiden" zu sein.

Wir als Menschen sind Nichtse. Das ist so!
Nicht etwa, daß wir von GOTT als "Nichtse" oder sagen wir es biblisch "Staub" gewollt waren. So nicht.
Aber da gab es
1. Mose 3 7 Da wurden ihrer beider Augen aufgetan, und sie erkannten, dass sie nackt waren;

und
19 Im Schweiße deines Angesichts wirst du dein Brot essen, bis du zurückkehrst zum Erdboden9, denn von ihm bist du genommen. Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren!

Aber schon hier schenkt GOTT einen Ansatz des Evangeliums:
14 Und Gott, der HERR, sprach zur Schlange: Weil du das getan hast, sollst du verflucht sein unter allem Vieh und unter allen Tieren des Feldes! Auf deinem Bauch sollst du kriechen, und Staub sollst du fressen alle Tage deines Lebens!15 Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du, du wirst ihm die Ferse zermalmen.


GOTT begann durch CHRISTUS die Neue Schöpfung :!:

Und wir, als an CHRISTUS Glaubende dürfen dazu zählen, zum "Leib Christi" , also auch EINS mit IHM sein.
ER gibt uns, die wir "nackt" sind, SEINE Ehre!
Wir dürfen Könige und Priester sein. GOTTES KINDER. Nicht, weil wir besonders gut die christlichen Regeln befolgen, sondern weil wir mit IHM eng verbunden sind.

Da heraus dürfen wir sowas von unbescheiden sein! Denn ER ist der Größte, HERR aller Herren, Schöpfer der Himmel und der Erde mit allem darauf und darin! Wir dürfen Papa sagen, zu diesem großen GOTT. Und da sollen wir bescheiden sein?? - Niemals!


Liebe Grüße
happy hippo
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon klaus06 am 13.03.2010, 10:55

Hallo Happy Hippo,

das Dumme an solchen Unterhaltungen ist, dass man schnell an eine Argumentationsgabelung kommt, bei der beide Seiten, beharren sie auf ihrer jeweiligen Position, sich rapide von einander entfernen. Diesem Punkt nähern wir uns zusehends. Du glaubst aus dem, was ich schreibe, ein Urteil über esotherische Übungen fällen zu könnnen, führst als Beleg deine Erfahrungen mit ein und stellst die These auf, das Alles führe sehr weit von Gott weg. Die smilies tun ihr Übriges.
Ich erlebe in mir das gesamte Spektrum an emotionalen und rationalen Prozessen, die ich gemeinhin habe, wenn ich einer solchen religiösen Einstellung begegne. Sie ist ja auch nicht ungewöhnlich, man kann sie in allen Gemeinschaften antreffe. Hier beisst sich die Katze in den Schwanz.
Und ich muss zugeben, du hast Recht. Es ist vollkommen verständlich, dass man als Christ von dem Stellvertretertod als wundersames Ereignis göttlicher Herkunft überzeugt sein kann. Letztendlich unterscheiden sich die Christen ja in dem Punkt von allen anderer Religionen. Das ist doch das Wunder, dass Jesus für mich starb und alle Schuld tilgte. Oder anders gesagt, Gott durch seinen Tod gnädig stimmte. Alle, die an Christus glauben, profitieren davon. Dieser Wunderglaube ist sehr verführerisch.
Mir fiel immer ins Auge, dass es ja genau diese Wunderexklusivität ist, die es unglaubwürdig werden lässt. Denn wie sagt Jesus doch so treffend, er sei gekommen das Gesetz zu erfüllen, nicht es neu zu erfinden. Er kann, da sind wir uns doch einig, nur ein göttliches Gesetz gemeint haben, nämlich das, wie komme ich zu Gott. Wenn ich recht erinnere, so geht es im Alten Testament sehr wohl darum, was ich gehorsam tue und nicht was ich gehorsam glaube. Der praktische Aspekt. Was verändert mich tatsächlich in meinem Leben, das ist entscheidend. Jesus hat es den Menschen zu seiner Nachfolge vorgelebt. Er hat es seine Jünger gelehrt oder was glaubst du, haben die die drei gemeinsamen Jahre gemacht?
Aus alle dem haben die Christen den Begriff der Werksgerechtigkeit erfunden. Es kommt nicht auf das Tun an, denn du wirst nicht nach deinen Werken beurteilt. Das ist blanker Unsinn. Oberflächlich betrachtet, stimmt es sogar. Man wird nicht nach dem Tun beurteilt, da man ja nicht weiss, welche Einstellung dahinter steckt. Daraus jedoch die allgemeine Ablehnung des Handelns abzuleiten, ist falsch, denn jeder weiss, ich muss was tun, um mein Inneres zu befreien. Jeder Psychotherapeut weiss das. Nur die Christen, die tun sich immer schwerer damit. Von Nichts kommt Nichts. Tue ich nichts, ändere ich nichts. Ändere ich nichts, bin ich Nichts.
Was die Bescheidenheit jedoch betrifft, so habe ich den Eindruck, du verwechselst, Unbescheidenheit mit Freude.
LG
Klaus
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon dp am 13.03.2010, 17:34

Hallo Happy Hippo,
ich möchte gerne auf einen kurzen Abschnitt in einem vorhergehenden Posting zurückkommen, welches lautet:

Nochmal zum "Priester".

In einem der letzten Gottesdienste diente uns ein Bischof. Durch den ganzen Gottesdienst zog sich das Thema hindurch,
daß wir als Christen alle "Priester" sind. Und er beschrieb uns die Aufgaben die ein "Priester" eben hat, die Eigenschaften,
die ihn auszeichnen.

Nicht nur wir in der VAG glauben so, sondern auch alle anderen Allianzgemeinden, mit denen wir in regelmäßiger Verbindung stehen.


Wie ist der Begriff Priester in diesem Zusammenhang gemeint? Wohl sicher nicht als Priester im dem Sinne, wie er in den episkopalen Kirchen verwendet wird, oder? Mich würde interessieren, was der Bischof tatsächlich sagte und meinte.
Grüsse
dp
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Re: Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon Gerd Müller am 16.03.2010, 21:53

Hallo Happy Hippo,

ich habe mir das Video bei youtube angesehen. Die Art der Frömmigkeit ist für manchen von uns und auch für mich befremdend. Deine Aussage: "Auch das ist Kirche" möchte ich so nicht einfach gelten lassen. Wenn diese Wohnzimmerversammlung als Keimzelle einer einladenden Gemeinde gedacht ist, wird irgendwann das Wohnzimmer zu klein werden. Dann wird Gemeinde wachsen. Wenn man sich jedoch im Wohnzimmer gemütlich einrichtet und sich selbst genügt, halte ich es für sehr bedenklich. Wenn Gemeinde nur noch ein Raum zum kuscheligen Wohlfühlen ist, hat sie ihre Existenzberechtigung verloren. Und hier sehe ich die Gefahr, dass man sich mit dem Kleinsein abfindet und in Kauf nimmt, dass große Gemeinden langsam aber stetig überaltern und kleiner werden und letzlich sterben. Jesus will lebendige Gemeinden, die Salz der Erde und Licht der Welt sind, und die hinausgehen und seine brennenden Zeugen sind.

Viele Grüße
Gerd
Gerd Müller
 
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