Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Hier soll die apostolische Ökumene diskutiert und gefördert werden.

Besuche in anderen Glaubensgemeinschaften/Kirchen

Beitragvon egil am 12.05.2005, 18:04

guten tag.
mich würde interessieren, ob ihr mal andere kirchen, glaubensgemeinschaften etc. besucht habt. wenn nicht - warum nicht? (doofe frage eigentlich, aber man weiß ja nie.) wenn - warum? aus interesse, auf eine einladung hin? wie war's? habt ihr am abendmahl teilgenommen? welche kirche/glaubensgemeinschaft interessiert euch so, dass ihr sie mal besuchen wollt?
natürlich ist es eigentlich unsinnig, sich ein urteil über eine kirche zu erlauben nach nur einem besuch (der priester könnte schlecht drauf gewesen sein, die gemeinde nicht der knaller etc.) - aber irgendwo muss man ja mal anfangen.
u.a. würden mich antworten von ag's (darf ich das so abkürzen?) interessieren, die mal in der nak waren.
vielen dank,
egil
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Beitragvon janine am 13.05.2005, 08:23

Hallo egil,

ich selbst und viele meiner Freunde und Verwanden waren schon sehr oft in anderen Kirchen zu Besuch! Durch meinen Mann habe ich oft an Katholischen Gottesdiensten teilgenommen! Leider meistens auf Polnisch! Fasziniert hat mich dabei, wenn ich trotz Sprachbarrieren unseren Herrn spüren konnte, weil eine Heiligkeit im Raum lag, die man nicht mit Worten beschreiben kann.
Des Weiteren feiert eine Düsseldorfer Gemeinde schon seit mehreren Jahren mit einer kath. Gemeinde die Osternacht mit einem Osterfeuer. In diesem Gottesdienst dienen mittlere Weile ach „unsere“ Priester mit. Ich freue mich jedes Mal darauf, denn warum sollte man das Rad neu erfinden.
Neuerdings tauscht sich auch meine Heimatgemeinde mit einer ev. Gemeinde in unsere Nähe aus. Sie kamen uns besuchen, ihre Kinder waren bei mir im KiGo, wir hatten ein sehr schönes Kaffeetrinken miteinander, und die Geschwister waren sehr herzlich miteinander, als wenn es selbstverständlich wäre. Auch beim Gegenbesuch durfte ich mit unseren und ihren Kindern KiGo machen, der in dieser Gemeinde sonst nur montags nachmittags stattfindet. :lol:
Bei allen Besuchen bin ich und auch alle meine Geschwister zum Abendmahl gegangen und habe dabei immer an positiver Erfahrung gewonnen, auch wenn ich nicht alles für gut befunden habe. Ebenso wie es halt auch bei uns liturgisch vieles gibt, was mir persönlich nicht gefällt! Aber das sollte ja auch nicht ausschlaggebend sein.
Ich bin sehr dankbar, unseren Herrn auf so viele unterschiedliche weise zu erfahren und spüren, dass wir mit unserer kleinen Kirche nicht allein auf dem Weg sind!
In der NAK war ich in Ostdeutschland mal, aber das ist zu lange her, als das ein aktuelles Bild abgeben würde.
:wink:
janine
 
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Beitragvon Andi am 14.05.2005, 01:22

Hi Egil,

ich hoffe, Dich interessieren auch die Antworten von welchen, die in der NAK sind und nicht nur die, die in der NAK waren ;-) ;-) ;-)

Also, ich bin in der neuapostolischen Kirche und schaue mir auch sehr gerne mal andere Kirchen/Religionsgemeinschaften einmal an. Zuletzt nahm ich an einem evangelischen Trauergottesdienst teil. Sehr interessiert habe ich auch die katholischen Messen im Fernseher verfolgt, da hat man ja ziemlich viel in den letzten Wochen sehen können (ich war auch schon mal live dabei, ist nur schon etwas länger her).

So bewußt habe ich noch eine Zusammenkunft bei den Zeugen Jehovas in Erinnerung, denn ich hatte zwei Arbeitskolleginnen, die bei ZJ sind und da hab ich mir das einfach mal angesehen. Ich muß sagen, das sind sehr gläubige Christen und die Herzlichkeit untereinander hat mich sehr angesprochen.

Übrigens habe ich auch vor, einmal einen Gottesdienst bei Euch zu besuchen, warum denn nicht? Ich und viele meiner Mitgeschwister haben damit kein Problem, an anderen Gottesdiensten teilzunehmen, im Gegenteil. Ich bin sehr daran interessiert, auch andere Religionen kennenzulernen.

Liebe Grüße
Andi
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Beitragvon hardy am 16.05.2005, 15:05

Hallo an alle,

hier meine Erfahrungen mit GD anderer Glaubensgemeinschaften:
Bis vor etwa 20 Jahren war ich ein mehr oder minder treues NAK-Mitglied
mit gelegentlichen Besuchen der Ev. Landeskirche wärend der Schul- und Bundeswehrzeit.
Danach kam eine Zeit bis Ende 1996 in der ich von Kirche und Glauben nichts wissen wollte.
Ab Ende 1996 besuchte ich dann die GD verschiedener Glaubensgemeinschaften: Ev. Landeskirche, RK-Kirche, Methodisten, Baptisten, AG(Rockenfelder), HAZK(deutsch) und VAG.
Ich fand in jeder Gemeinde etwas, das mich ansprach aber auch etliches das mich störte. Am meisten sprachen mich die GD der VAG an, zu der ich dann 1998 wechselte. Auch heute besuche ich noch verschiedentlich die GD anderer Glaubensgemeinschaften.

Gottes Segen mit Euch
Hardy
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Beitragvon Edith am 15.06.2005, 22:32

Hallo an alle..

ich hatte bis vor einiger Zeit überhaupt nicht das Bedürfniss, Gottesdienste in anderen Kirchen zu besuchen als in der Apostolischen Gemeinschaft. Ich war im großen und ganzen zufrieden. Früher war ich mal in evangelischen und katholischen Gottesdiensten und habe auch mal einen Gottesdienst in einer Baptistischen Gemeinde besucht.

Seit einigen Monaten nun, seit meiner Bekehrung, seit meinem Ja zu Jesus, habe ich einen besonderen "Hunger". Ich habe Hunger nach lebendiger, fröhlicher Gemeinde in der auch Lobpreislieder gesungen werden und in der es Gebetszeiten gibt, in der klare Worte gesprochen werden, die mich immer wieder ermahnen und mir Wegweisung geben, die mir aber vor allem immer wieder die Liebe Gottes vor Augen führt, die mich erlöst hat. Deshalb besuche ich seit einigen Wochen die Freie Evangelische Gemeinde hier bei mir in der Stadt.
Ich fühle mich zu Freikirchen sehr hingezogen. Ich mag dort die etwas weniger starre Lithurgie und die andere Art der Wortverkündigung. Aber besonders beeindruckend finde ich dort, wie unbeirrbar die Menschen nach Gottes Wort fragen und leben. Es gibt dort nur einen geringen Prozentsatz Christen, die nur Sonntagschristen sind. Gott ist immer und überall der Mittelpunkt.
Dennoch ist "meine" Gemeinde mein "Zuhause". Vielleicht möchte ich ein wenig von dem "anderen" dorthin transportieren ;-) um sie wieder zum wirklichen Leben in Christus zu erwecken. Zu der Fröhlichkeit und Dankbarkeit im Herrn.

HALLELUJA Gott liebt dich und mich .. Gott ist groß und allmächtig.. im gebürt Lob und Ehre.. Gott gab seinen Sohn für unsere Sünde.. Dank sei dir Herr!!!!!

LG

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Beitragvon happy hippo am 15.06.2005, 23:18

Hallo Edith,

in Dein Loben und Preisen dem HERRN stimme ich doch direkt ein!

Ja, ich bin IHM herzlich dankbar, daß ich in einer Gemeinde sein darf, wo ich das Alles haben und erleben kann wie Du es beschreibst, z.B.
Lobpreis, Gebetsstunden, keine starre Liturgie.
Die Geschwister nehmen den Glauben sehr ernst und sind sicher nicht das was man "Sonntagschristen" nennt, sondern JESUS CHRISTUS ist der Mittelpunkt ihres Lebens.

Da ich eigentlich aus der NAK komme, ist mir diese Art Gemeinde und auch dieser Glaube an JESUS CHRISTUS so wie er sich mir hier darstellt ungewohnt. Um so dankbarer bin ich, daß der HERR mich genau in diese (AG)Gemeinde hineingeführt hat. :lol: :lol: :lol:


R.P.
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Beitragvon Edith am 16.06.2005, 18:39

Hallo happy hippo,

hmm... da würde mich ja mal interessieren zu welcher Gemeinde du gehörst. Sicher eine in Süddeutschland, denn hier im hohen Norden ist alles so STEIF *lach*.
Wehe, wenn man mal was anderes als das übliche machen will, eine andere Bibel benutzen??? Au weia .. wo kommen wir denn da hin .. ist das Weihnachtsstück auch besinnlich genug? .. Umgangssprache in der Predigt ? .. UNDENKBAR... Spontan zusammen beten? SCHÄÄÄM...
Alles Neue wird sehr sehr misstrauisch beäugt und auf seine "political correctness" geprüft.

Jedes kleine bischen Veränderung kostet viel Geduld, Kraft, Mut und Gebet.
Und außer am Sonntag vormittag jemanden in die Kirche zu bewegen ist relativ aussichtslos. das hängt aber auch damit zusammen, dass wir hier teilweise 40km und mehr von der Gemeinde weg wohnen.

Da die Freude zu behalten/bekommen ist nicht einfach. Nur weil ich echt glaube, dass Gott es gelingen lässt, wenn ER es für richtig hält und weil ich absolut mit Begeisterung im Chor singe, habe ich bis dato durchgehalten.

Dennoch lobe und preise ich meine Gott, dass er mir die Freude und die Geduld erhält und er mir sehr oft segensreiche, bereichernde Begegnungen schenkt.

LG

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Beitragvon happy hippo am 17.06.2005, 21:33

Hallo Edith,

ja, da fühle ich echt mit Dir. Das was Du schreibst erinnert mich doch irgendwie an meine alte NAK-Gemeinde und sämtliche NAK-Gemeinden im Umkreis. Meine jetzige (VAG)Gemeinde ist "Essen-Mitte" im tiefsten "Ruhrpott". - Hier ist man alles Andere als "steif". Die Brüder hier vor Ort, die Geschwister und allen voran der Apostel Lieberth der hier zuständig ist, begrüßen es sehr, wenn wir verschiedene Bibelübersetzungen parallel lesen, auch Kommentare zur Bibel und auch andere christliche Literatur.
Irgendwie haben alle schon entsprechende Seminare besucht und setzen das Gelernte auch in die Tat um, was sich hier sehr zum Segen auswirkt.
Ich habe hier soviel Neues gehört und erlebt, daß ich aus dem Staunen gar nicht herauskomme...

Dir wünsche trotz aller Widrigkeiten, daß Du vor allem Freude am HERRN haben darfst und auch in Deiner Gemeinde hast! :lol: vielleicht brauchts noch ganz viel Gebet und ein oder viele offene Gespräche und auch Verständnis füreinander, viel Liebe und Geduld :wink: :wink: :wink:

Ein schönes Wochenendeund einen ganz besonders gesegneten Sonntag
wünscht Dir

R.P.
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Beitragvon KarlErnst am 02.09.2005, 10:47

Edith hat geschrieben:Hallo happy hippo,

hmm... da würde mich ja mal interessieren zu welcher Gemeinde du gehörst. Sicher eine in Süddeutschland, denn hier im hohen Norden ist alles so STEIF *lach*.
Wehe, wenn man mal was anderes als das übliche machen will, eine andere Bibel benutzen??? Au weia .. wo kommen wir denn da hin .. ist das Weihnachtsstück auch besinnlich genug? .. Umgangssprache in der Predigt ? .. UNDENKBAR... Spontan zusammen beten? SCHÄÄÄM...
Alles Neue wird sehr sehr misstrauisch beäugt und auf seine "political correctness" geprüft.

Jedes kleine bischen Veränderung kostet viel Geduld, Kraft, Mut und Gebet.
Und außer am Sonntag vormittag jemanden in die Kirche zu bewegen ist relativ aussichtslos. das hängt aber auch damit zusammen, dass wir hier teilweise 40km und mehr von der Gemeinde weg wohnen.

Da die Freude zu behalten/bekommen ist nicht einfach. Nur weil ich echt glaube, dass Gott es gelingen lässt, wenn ER es für richtig hält und weil ich absolut mit Begeisterung im Chor singe, habe ich bis dato durchgehalten.

Dennoch lobe und preise ich meine Gott, dass er mir die Freude und die Geduld erhält und er mir sehr oft segensreiche, bereichernde Begegnungen schenkt.

LG

Edith


Hallo Edith,
das kann ich ebenfalls gut aus meiner ehemaligen Gemeinde (NAK)erzählen, wobei die Geschwister kein Problem darstellten, sondern der Vorsteher.
Habe Mut und lass den Herrn die Gabe in Dir gebrauchen.
Denke daran.
Von der Leitung aus(Apostel), würdest Du immer unterstützt.
Wenn niemand anfängt, wird es auch nichts werden.
Wie in einer Gesprächsrunde....
Alles ruhig.....keiner wagt was zu sagen......dann eine lustige Bemerkung....alles lacht gemeinsam.....dann fängt einer(Du?)an, das Gespräch zum laufen zu bringen und schon kommt es aus verschiedenen Richtungen ein Feedback.
Nur ein Beispiel zu neuen(?) Wegen.
Wo das Evangelium Jesu Christi Feuer gefangen hat, da ist Beweglichkeit und Entwicklung.
Ich kann ganz fest glauben, daß diese Gemeinde die Steifheit verliert, wenn jemand da ist und die Beweglichkeit "Christi" beweist. Das steckt an!
Mit sehr viel Gebet der ganzen liebe Gottes, die lebendige Hoffnung, einen felsenfesten Glauben zu haben: Diese Gemeinde erlebt eine neue Erweckung durch den Herrn Jesus!
Mit herzlichen Grüssen und den wünschen des Segen in Gott zu wandeln.....
Dein Mitbruder
KarlErnst
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Beitragvon mago am 16.12.2005, 17:54

Ich denke solche Besuche in anderen Gemeinden kann uns selbst auch gut stärken um genügend Kraft zu haben um bei uns durchzuhalten bis sich die Zustände etwas bessern. Was ich nur immer wieder merke: Bei uns ist oft keine Hingabe im Gottesdienst. Diese spüre ich meistens nur in anderen Gemeinden.
Besuche in anderen Gemeinden haben aber auch den Vorteil, dass man manche guten Sachen sieht und diese dann in der eigenen Gemeinde umsetzen kann. Manche guten Ideen denke ich findet man ja überall.
Leider sehen aber bei uns zumindest auch viele Gemeindemitglieder solches "Fremdgehen" als nicht gut an, weil man so (O-Ton): "Den heiligen Geist verlieren kann."! Ist Natürlich großer Schwachsinn, aber was will man machen.
mago
 

Beitragvon Helmut Wollbrink am 16.12.2005, 20:18

Hallo mago,

ich kann Dir nur Recht geben. Habe auch schon öfters andere Gemeinden besucht. Anfang Oktober waren wir z. B. im Gemeindezentrum "Neues Leben´". Dort war Tag der offenen Tür. Den Gottesdienst hielt der derzeitige Präses der freien evangelischen Kirche, Peter Strauch. Der Gottesdienst hat sooo gut getan, zumal die Gemeinde begeistert mitgesungen hat. Das waren schon andere Gesichter, als bei uns.

Ein Amtsbruder von uns meinte mal eher abschätzig: Die predigen ja anders. Wie bitte? Auf meine direkte Nachfrage, ob er denn der Meinung sei, der Heilige Geist wäre dort nicht anwesend gewesen, druckste er herum: Nun, ja, öhm, kann sein...
Es ist doch einfach beschämend für uns!

Ach ja, Peter Strauch hat auch Lieder geschrieben, z. B.
"Jesus, wir sehen auf dich"
"Die Gott lieben, werden sein, wie die Sonne"

Die Lieder singen wir natürlich. Ohne nachzudenken. Aber Heiligen Geist hat der doch nicht, was???

Wir sitzen immer noch hoch zu Roß. Das Christenwesen soll an unserem Werk genesen, oder so?

Der Geist weht, wohin er will. Und wenn wir nicht wollen...
Das mit "dann werden die Steine reden" ist auch schon Wirklichkeit geworden. Die New Yorker U-Bahn fährt durch Tunnel deren Wände mit Psalmen übersäht sind !!!

Unsere Apostel können sich mit ihrem Bemühen, uns als TEIL der Christenheit zu sehen, Blasen laufen. HERR, sieh doch, die Gemeinden wollen nicht. Sie wissen vom Südwind und vom Nordwind, aber die Zeichen der Zeit...

Manchmal möchte man unsere Geschwister schütteln. Wacht doch endlich auf. Wir sind nicht die einzigen. Aber Herbert Marcuse, der marxistische Vordenker hat wohl leider recht: "Denken ist Anstrengung - Glauben ist Komfort"

Dir ein gesegnetes Wochenende

Helmut
Helmut Wollbrink
 

Beitragvon mago am 16.12.2005, 22:40

Ach Helmut wie Recht Du hast. Wachrütteln kann man sie nicht, aber darum beten, dass sie erweckt werden und ihnen die Augen geöffnet werden.

Das von Dir angesprochene Singen: Ja bei uns habe ich immer den Eindruck, dass selbst der Chor froh ist wenn er das Lied durch hat. Es fehlt einfach die Liebe zum Herrn.
Aber Denken ist nicht nur anstrengend, sondern auch unbequem wenn ich durch das denken merke, dass ich mich ändern muss. Mir wurde mal gesagt: Unsere Gemeinden sind träge und satt. Ich denke dies trifft die Situation sehr gut.
mago
 

Beitragvon DenkerChris am 09.07.2007, 23:09

Ein mutiger Versuch dieses nette Thema wieder zum Leben zu erwecken =)
Geht hier glaub ich sowieso schon nicht mehr nur um egils Wunsch vom Anfang, daher berichte ich auch kurz von meinen bisherigen Erlebnissen anderer Gottesdienste. Aus der NAK komme ich nicht, dafür bin ich zu jung :wink:

Die Liste an Besuchen anderer GoDis ist kurz...ich habe einmal an einem evangelischen Konfirmationsgottesdienst teilhaben dürfen, der mir ehrlich gesagt überhaupt nicht gefallen hat. Es gab keine Predigt, nur Wortlesungen, das Abendmahl fehlte...allerdings habe ich bereits nachgehakt bei einigen evangelischen Christen und gehört, dass dies wohl nicht die Regel ist, sondern nur an dem besonderen Anlass lag.

Des weiteren habe ich mal im Urlaub an einem ökumenischen Festgottesdienst teilgenommen, von dem ich total begeistert war. Wenn ich mich richtig erinnere, waren ein Bruder der katholischen Kirche, eine Schwester der evangelischen Kirche sowie ein Bruder einer freien Kirche diejenigen, die das Wort ausgelegt haben. Gerade der katholische Bruder hat seine Predigt sehr locker gehalten, die evangelische Schwester war doch etwas an ihre geschriebenen Auslegungen gebunden (die aber nach meiner Meinung nicht schlecht waren!). Aufgrund des Anlasses gab es einen Gospelchor und einen Posaunenchor und es wurde reichlich gesungen - ich muss sagen, einen so offenen und ansprechenden Gottesdienst habe ich selten erlebt und es wäre klasse, wenn wir uns davon inspirieren lassen könnten, selbst lebendige Gottesdienste zu erleben und nicht satt und träge vor uns hin zu dösen! :)

Liebe Grüße und Gottes reichen Segen
Christian
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Beitragvon Pedileja am 10.07.2007, 07:38

Hallo Christian,

wieso kann man(n) zu jung sein, um in der NAK zu sein? :D Ich bin kürzlich vor dem Jugendgottesdienst der NAK in einen NAK-Stau geraten vor dem Centro... :lol: Viiiieeeele Jugendliche!!

Da meine Kinder einen katholischen Kindergarten, eine katholische Grundschule und ein katholisches Gymnasium besucht haben, durfte ich über die Jahre seeehr viele kath. Messen in allen möglichen Formen besuchen und viele waren sehr kindgerecht.
Außerdem gehen wir als Familie jedes Jahr am Heiligen Abend in die Mitternachtsmette, die in unserem Bereich immer von einem Salesianerpater geleitet wird und speziell auf Jugendliche ausgerichtet ist. Da ist tatsächlich der Ort, wo mir nachts zwischen Mitternacht und 01:30h das Weihnachtswunder wirklich ganz nah kommt.


Einen NAK-Gottesdienst habe ich erst einmal erlebt - einen Übertragungsgottesdienst mit StA Leber mit Entschlafenen-Abendmahl. Die "Liturgie" ist uns ja bekannt - der Inhalt hat mich damals sehr erschreckt und auch abgestossen.

Liebe Grüsse
Petra
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Beitragvon DenkerChris am 10.07.2007, 10:53

Hallo Petra,
du hast mich falsch verstanden, ich meinte ich komme nicht aus der NAK, natürlich gibt es auch dort eine Jugend :D

NAK-Gottesdienste habe ich bereits zwei besucht, den einen fand ich recht ermüdend, weil er irgendwie abgehandelt wirkte, der zweite war zwar auch etwas altmodisch, aber doch auf gewisse Weise ansprechend. Vielleicht weil mich auch das Wort gerade so getroffen hat...

Außerdem gehen wir als Familie jedes Jahr am Heiligen Abend in die Mitternachtsmette, die in unserem Bereich immer von einem Salesianerpater geleitet wird und speziell auf Jugendliche ausgerichtet ist.


Könntest du mir erklären was ein Salesianerpater ist? Das sagt mir grad mal gar nichts...klingt aber äußerst interessant! Wo findet denn diese Messe statt?

Liebe Grüße
Christian
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